Sportler produzieren grünen Strom
25.09.2011 um 08:43 Uhr
erstellt von: Lindsay
In New York kann man in einem Fitnessstudio nicht nur Pfunde purzeln lassen, sondern dabei auch etwas Gutes tun. Denn die Geräte produzieren grünen Strom.
Quelle: Weltonline
Das nenne ich doch mal innovativ!
FC Bayern-Spieler Breno verhaftet
25.09.2011 um 08:28 Uhr
erstellt von: Lindsay
Breno, 21jähriger brasilianischer Verteidiger beim FC Bayern, wird verdächtigt im angetrunkenen Zustand sein eigenes Haus angezündet zu haben und sitzt derzeit wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft.
In der Nacht von Montag auf Dienstag brannte, aus bislang noch nicht bekannter Ursache, die von Breno angemietete Villa aus, in welcher er sich zum Tatzeitpunkt aufgehalten hatte. Der Schaden beläuft sich auf ca. 1,5 Millionen Euro. Seine Familie (Ehefrau und 3 Kinder) hielten sich nicht in dem Haus auf.
Während der laufenden Untersuchungen stellte die Feuerwehr fünf Brandherde fest, die den Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung weckten. Bei Breno, der selbst die Feuerwehr benachrichtigt hatte (via Telefon bei einer Nachbarin), ergab eine Alkoholuntersuchung, dass er 1,5 Promille Alkohol im Blut hatte, hat sich zu der Sache bislang nicht eingelassen.
Uli Hoeness zeigte sich empört: "Ein Ding der Unmöglichkeit, den Jungen ins Gefängnis zu stecken. So etwas habe ich in unserem Land bislang nicht für möglich gehalten. Dann gute Nacht Deutschland. Zwar ist noch nicht alles bekannt, aber so, wie sich die Staatsanwaltschaft aufführt, das ist Wahnsinn. Wir sind vollkommen vor den Kopf gestoßen. Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür."
Quelle: weltonline
News zum Fußball-Wettskandal
15.04.2011 um 17:05 Uhr
erstellt von: Eskey
Sapina auf freiem Fuß
Gegen eine Kaution von 50.000 Euro wurde Wettbetrüger Ante Sapina am Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen. Damit entsprach die 12. Strafkammer des Bochumer Landgerichts einem Antrag von Sapinas Rechtsanwälten.
Der 35 Jahre alte Kroate ist die Hauptfigur im größten Manipulationsskandal der europäischen Fußballgeschichte. Seit November 2009 saß er in der Justizvollzugsanstalt Bochum ein.
Das Gericht entließ Sapina nicht zuletzt wegen seines kooperativen Verhaltens während des Prozesses und sah keine Flucht- und Verdunklungsgefahr. Der Angeklagte muss sich an seinem Wohnsitz Berlin dreimal wöchentlich bei der Polizei melden und darf Deutschland nicht verlassen. Längere Reisen innerhalb des Landes muss er beantragen. "Eines ist klar, Herr Sapina, wir geben Ihnen eine Chance. Wenn Sie meinen, Sie könnten abhauen oder untertauchen, machen Sie sich keine Sorgen - Polizei und Staatsanwaltschaft werden Sie finden, und dann ist Schluss mit Vergünstigungen", sagte der Vorsitzender Richter Wolfgang Mittrup zu Sapina, der keine Stellungnahme abgab. Sein Verteidiger Stefan Conen zeigte sich allerdings sehr zufrieden und sprach seinem Mandaten ein hohes Maß an Intelligenz zu: "Er weiß, dass dies eine Chance ist, die er nutzen muss." Anfang Mai soll dann das Urteil gesprochen worden.
Sapina war schon 2005 in Folge des Verfahrens gegen den Schiedsrichter Robert Hoyzer zu zwei Jahren und elf Monaten Haft verurteilt worden.
„Herr Sapina, wir geben Ihnen eine Chance. Wenn Sie meinen, Sie könnten untertauchen, machen Sie sich keine Sorgen - Polizei und Staatsanwaltschaft werden Sie finden.“Vorsitzender Richter Wolfgang Mittrup
Die von ihm durch Wettmanipulation erspielten 1,2 Millionen Euro liegen derzeit noch immer auf der Isle of Man und sind vorerst nicht zu beschlagnahmen. Die Londoner Buchmacher, die das Geld dort für Sapina angelegt haben, hatten zunächst eine Überweisung an die Gerichtskasse des Bochumer Landgerichts angekündigt, zweimal verhinderten Bankformalitäten jedoch den Vollzug. Inzwischen wurde bekannt, dass die Summe doch festgehalten werden solle. Denn ein deutscher Anwalt des Unternehmens hatte der Bochumer Staatsanwaltschaft erklärt, dass man "äußerst verstimmt" sei, weil Sapina vor Gericht erklärt hatte, dass Vertreter aus London über die Manipulation von Fußballspielen Bescheid gewusst hätten. Nun solle das Geld für mögliche eigene Schadensersatzansprüche bereitstehen.
Am Donnerstag hatte das Bochumer Landgericht in der 13. Strafkammer die ersten Urteile im Manipulationsskandal gefällt. Unter dem Vorsitzenden Richter Carsten Schwadrat wurden Haftstrafen gegen drei Angeklagte von bis zu drei Jahren und elf Monaten verhängt.
Quelle: Kicker.de |